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02 -October -2016 - 00:17

Cup Knüller gegen den FC Basel

Am Sonntag, 18. September 2016, wurden auf dem TV-Sender RSI La 2 im Anschluss an die Sendung "Sport non Stop" die Achtelfinals des Helvetia Schweizer Cup gezogen. Der FC Basel trifft in der Runde der letzten 16 auswärts auf den FC Tuggen aus der Promotion League. Die Partien dieser Runde werden am Mittwoch, 26. Oktober, und Donnerstag, 27. Oktober 2016, ausgetragen. Der FCB und der FC Tuggen sind sich vor drei Jahren ebenfalls im Cup-Achtelfinal gegenübergestanden.

 

Unentschieden gegen SC Cham  - 24. September 2016 - 1 : 1

Hier geht es zu allen Resultaten.

 

Mein Tor gegen den SC Brühl hat es in «Mimis verrückte Fussballwelt» geschafft. 

SC Brühl - FC Tuggen

Im Spiel gegen den SC Brühl gelang mir ein Traumtor aus 30 Metern.  

FC Tuggen - FC Zürich II

Mir gelang in diesem Spiel in der 81. Minute ein tolles Kopftor zum Sieg!

 

Spielvorschau SC YF Juventus - FC Tuggen

«Schöner wäre es, wenn ich ein Tor geschossen hätte»

Dominik Kuhn heisst die neue Sturmspitze des FC Tuggen. Der 22-Jährige zeigte bisher zwei engagierte Auftritte, ein Torerfolg blieb ihm aber verwehrt. Dies will er am Samstag gegen seinen Ex-Trainer Stefan Goll nachholen. Tuggen spielt auf dem Juchhof gegen YF Juventus.

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Dominik Kuhn strebt sein erstes Meisterschaftstor für Tuggen an (Archivbild: Carlo Stuppia)

Gleich zwei Ligen auf einen Schlag übersprang Dominik Kuhn mit dem Transfer vom interregionalen Zweitligisten Höngg zum FC Tuggen. Zwei Wochen Probetraining und Einsätze in Testspielen überzeugten Tuggens Trainer Adrian Allenspach offenbar von den Qualitäten Kuhns. «Für mich war der Wechsel nicht einfach. Ich spielte drei Jahre bei Höngg, hatte viele Freunde dort. Man hat mir aber keine Steine in den Weg gelegt und mir den Transfer gegönnt. Nun freue ich mich natürlich über die Chance, die mir hier geboten wird», so Kuhn.

Er könne in jedem Training in Tuggen profitieren, sagt der Stürmer weiter. «Von Trainer Allenspach, der ja selber Stürmer war und mir immer wieder kleine Inputs gibt; aber auch von der Mannschaft, die aus vielen ehemaligen Profis und starken Spielern besteht.» Dass das Team nur dreimal in der Woche trainiert, sei für Kuhn kein Problem. «Ich kenne dies vom SV Höngg. Ausserdem: Wenn man sich verbessern will, macht man mehr. Neben den Mannschaftstrainings arbeite ich fast täglich an Kraft und Schnelligkeit.»

«Würde gerne länger bleiben»
Kuhn ist willig und ambitioniert. Geht es nach ihm, ist Tuggen eine weitere Station auf dem Weg in eine höhere Liga. Die Jugendjahre verbrachte der junge Zürcher bei seinem Stammverein Effretikon, in der Jugendabteilung des FC Zürich und bei Veltheim, bis er dann schliesslich im Alter von 16 Jahren für die erste Mannschaft Effretikons debütierte. Im Winter 2012 folgte der Transfer zu Höngg in die 1. Liga, und nun, drei Jahre später, der Wechsel an die Linthstrasse, wo er nun vorerst bis Sommer leihweise an den FC Tuggen gebunden ist. «Geht es nach mir, würde ich natürlich gerne länger bleiben», so Kuhn. «Mein Ziel ist es, eines Tages in einer noch höheren Liga zu spielen.»

Vorerst gilt seine Konzentration aber den Blau-Weissen. Kuhn kannte den FCT natürlich schon vor dem Transfer. «Von den Cup-Spielen gegen Zürich oder Basel, aber auch von der Liga. Ich spielte schon mehrfach gegen Tuggen. Das war schon immer eine gute Mannschaft mit vorbildlichem Kampfgeist, die rennt bis zum Schluss. Dies entspricht auch meiner Art, Fussball zu spielen.»

Zweimal lief er bisher für Tuggen in Pflichtspielen auf. Mit seiner persönlichen Leistung ist Kuhn eigentlich zufrieden. «Ich hoffte natürlich, dass ich jeweils von Beginn weg spielen könnte. Umso schöner, dass es bereits zweimal geklappt hat.» Kuhn fiel vor allem durch seine Laufstärke auf, noch nicht aber durch seine Torgefährlichkeit «Mir lief es gut – noch schöner wäre es aber, wenn ich ein Tor erzielt hätte. Nun hoffe ich, das mir dies am Samstag bei YF Juventus und somit gegen meinen Ex-Trainer Stefan Goll gelingt», blickt Kuhn auf das morgige Spiel auf dem Zürcher Juchhof voraus. Goll, der Höngg mehrere Jahre trainierte, stieg in der letzten Saison zusammen mit Kuhn von der 1. Liga Classic in die 2. Liga interregional ab.

Vier ehemalige Tuggner bei YF
Gegen YF Juventus trifft nicht nur Kuhn, sondern auch die ganze Tuggner Mannschaft auf alte Bekannte. Gleich vier ehemalige Tuggner stehen im Kader des Stadtzürcher Clubs: Almir Murati, Vilson Doda, Nicolas Huber und Valon Ahmetaj. Man kennt sich also. Die Affiche hat einen gewissen Derbycharakter – erst recht, wenn man die letzten Aufeinandertreffer der beiden Vereine betrachtet, die jeweils viele Emotionen, Tore und Karten beinhalteten. In der Vorsaison musste Tuggen zweimal als Verlierer vom Platz – mit einem Gesamtskore von 2:10.

Kuhn ist zuversichtlich, dass Tuggen nach dem Remis gegen Rapperswil-Jona und der 0:3-Pleite gegen Köniz wieder auf die Erfolgsstrasse zurückkehren wird. «Die Niederlage ist vergessen. Wir verloren verdient, Köniz war besser. Vielmehr besinnen wir uns auf die Partie gegen Rapperswil-Jona. Da zeigten wir phasenweise richtig guten Fussball.»

Bei Tuggen fehlen – neben den Torhütern Gallo und Waldvogel – nach wie vor Cyril Schiendorfer und Flavio Piperno verletzt. Gesperrt ist Raymond Tinner. Nach zwei Partien mit Fabian Gafner im Kasten wird der ehemalige Torhüter des FC Lachen/Altendorf, Yves Cardoso, sein Promotion-League-Debüt geben.

Bericht: Andreas Züger, www.marchanzeiger.ch